Meine selbst gekauften Teile mitbringen? Das geht? Spielt meine Werkstatt da mit?

Berechtigte Fragen, die auch ich mir damals stellte. Jahrelang machte ich Werkstatttermine, gab mein Auto ab, bezahlte und konnte weiterfahren. Bequem und einfach.

Bei kleinen Reparaturen oder normalen TÜV-Terminen funktionierte das auch ganz gut. Bis ich eines Tages einen größeren Schaden hatte. Viele Teile sollten ausgetauscht werden.

Da mein Auto noch nicht so alt war wollte ich es auf jeden Fall wieder reparieren lassen. Ich lies mir einen Kostenvoranschlag von meiner Werkstatt machen und fiel fast in Ohnmacht. Nicht die Arbeitskosten, nicht der Leihwagen, nein, die Teile machten fast 80 % des Angebots aus! Ich blickte auf einen unglaublich hohen Betrag.

Ein Kollege fragte mich dann ob ich mir meine Teile nicht selbst günstig besorgen und sie zur Werkstatt mitbringen kann. „Das geht?“ fragte ich ungläubig. „Ja klar, du musst nur deine Werkstatt fragen ob das ok ist“ sagte mein Kollege.

Das tat ich dann auch und ja, sie hatten kein Problem damit. Nach Gesprächen mit verschiedensten Leuten und Werkstätten erfuhr ich dann, dass das heutzutage gar nicht mehr so unüblich ist. Klar, eine Werkstatt muss das nicht mitmachen. Doch für viele freie Werkstätten ist das vollkommen in Ordnung. Einfach nett nachfragen.

Nun arbeitete ich zu dieser Zeit noch nicht im Autoteilebereich und mein Interesse für Autos war noch nicht vorhanden. Kurzum, ich hatte keine Ahnung von Autoteilen. Aber so schwer kann das doch nicht sein dachte ich mir. Wenn mittlerweile so viele Leute sich ihre Teile im Netz bestellen wird das wohl ganz einfach sein.

Ich nahm mir also einen Abend Zeit, setzte mich an meinen Laptop und fing an bei den bekannten Autoteile-Onlineshops zu suchen. Nachdem ich die Fahrzeugdaten aus meiner Zulassung eingegeben hatte bekam ich den ersten Schreck: Ein riesiger Kategorienbaum tat sich vor mir auf. Wo und wie sollte ich da meine richtigen Teile finden? In welche Unterkategorie muss ich? Die Suche oberhalb des Shops lieferte auch oft mehrere Ergebnisse. Vieles war nicht eindeutig. Ich war kurz davor aufzugeben.

Doch irgendwie schaffte ich es dann alle richtigen Teile zusammen zu haben. Dachte ich zumindest. Schließlich stand nun bei allen Teilen „Passend für Ihr Fahrzeug“. Das musste also alles richtig sein.

Wie sehr ich mich da irrte stellte ich ein paar Tage später fest. Während ich auf die bestellten Teile wartete machte ich mit meiner Werkstatt einen Termin für die Reparatur aus. Alles lief nach Plan. Wenn ich mir alles zusammen rechnete und mit dem ursprünglichen Kostenvoranschlag meiner Werkstatt verglich war da schon ein erheblicher Preisunterschied vorhanden. Wie viel ich wohl bei den ganzen Reparaturen davor hätte sparen können? Ich ärgerte mich, dass ich nicht schon früher auf diese Idee gestoßen war. Da wäre sicher insgesamt ein schöner Urlaub zusammen gekommen.

Dann war es so weit, die Teile wurden geliefert und ich brachte sie mit meinem Wagen zum Termin. Nichts ahnend fuhr ich mit einem Leihwagen zur Arbeit und wartete auf den Anruf der Werkstatt. Dieser kam schneller als ich dachte. Aber sie sagten mir nicht, dass mein Auto fertig sei. Nein, von den mitgebrachten Teile passen einige nicht. „Was? Wie kann das sein?“ fragte ich ungläubig. Der Onlineshop hatte mir doch angezeigt, dass alles passen sollte! Das konnte nicht wahr sein. Ein Albtraum!

Da ich auf mein Auto angewiesen war holte ich die Teile wieder ab und lies die Werkstatt den ganzen Job machen. Das funktionierte dann auch wie immer wunderbar. Nur leider sehr viel teurer als geplant.

Ich wendete mich wütend telefonisch an den Onlineshop und bekam als Antwort, dass es für mein Fahrzeugmodell werkseitig mehrere Varianten verschiedener Teile gegeben hatte. Wie jetzt? Das wurde mir im Onlineshop gar nicht angezeigt! Sowas bekomme man nur mit Nachmessen oder über die Fahrgestellnummer raus sagte mir der Verkäufer. Da ich die Teile selbst falsch bestellt hatte sollte ich nun auch noch die Rücksendung selbst zahlen… Frechheit, das war doch gar nicht meine Schuld!

Das war also meine erste Erfahrung mit selbst bestellten Teilen aus dem Internet. Ich war sehr enttäuscht.

Einige Zeit später fing ich an mich immer mehr für Autos zu interessieren. Ich weiß auch nicht wo das auf einmal herkam. Es ging soweit, dass ich ein Jobangebot als Verkäufer für Autoteile annahm. Stationär am Tresen mit individueller Beratung des Kunden versteht sich. Einen Onlineshop gab es nicht. Ich erinnerte mich an meine falsch bestellten Autoteile aus dem Netz und mir kam eine Idee.

Was wäre wenn das Fachgeschäft mit Tresen und Fachverkäufern im Internet wäre? Wenn der Kunde online eine Top-Beratung und passende Teile bekommen würde? Das wäre der Hammer!

So was wie mir sollte keinem Kunden mehr passieren, der seine Teile im Internet kaufen will!

Und so entstand unser Service „Wir finden dein Teil“. Du füllst einfach unser Onlineformular mit deinen Fahrzeugdaten und den benötigten Teile, sagst wie du kontaktiert werden möchtest (Rückruf, Direktanruf, E-Mail oder Livechat) und lehnst dich zurück. Ab jetzt machen unsere Experten die Arbeit für dich! Und das Beste: Dieser Service ist völlig kostenlos und unverbindlich!

Wenn wir fertig sind erhälst du ein Angebot und kannst entscheiden ob der Preis für dich ok ist oder nicht. Du brauchst auch nicht gleich ablehnen wenn es mal zu teuer ist. Sprich uns einfach darauf an und wir gucken nach Alternativen. Irgendwie finden wir zusammen!

Wenn du dann mit dem Angebot einverstanden bist wählst du einfach eine Versand- und eine Zahlungsmethode und wir verschicken dein Teil so schnell wie möglich.

Nun sollte einer erfolgreichen Reparatur durch deine Werkstatt nichts mehr im Wege stehen!

Übrigens kannst du über unseren Service auch Autozubehör und Pflegeprodukte bekommen.

Probier es doch hier gleich aus:

 

 

Wo finde ich in meiner Zulassung die KBA-, bzw. Schlüsselnummern (Zu 2 / zu 2.1 / HSN und Zu 3 / zu 2.2 / TSN)?